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Wenn Senioren jeden Tag die gleiche Kleidung tragen


Wenn Senioren jeden Tag die gleiche Kleidung tragen


 

Wenn Senioren jeden Tag die gleiche Kleidung tragen

 

Mit zunehmendem Alter können Ernährungsmängel, psychische Erkrankungen wie Demenz und andere Ursachen das Gehirn und seine Denkprozesse beeinflussen.

Es ist keine Überraschung, dass so ein seltsames Verhalten folgt, dass Senioren bestimmte Kleidungsstücke oder die Gesamtheit eines Outfits für mehrere Tage in Folge tragen.

 

Was können Sie als Pflegeperson tun, um mit älteren Patienten oder Familienmitgliedern fertig zu werden, die sich jeden Tag mit derselben Kleidung kleiden?

Was geht in ihren Köpfen vor?

Wie in den meisten Situationen besteht der erste Schritt darin, zu versuchen, die Gründe für ihre Handlungen zu verstehen. Wenn Sie denken, dass es nützlich ist, einfach zu fragen, tun Sie dies in einer nicht konfrontativen Weise. Zum Beispiel: "Ich habe bemerkt, wie oft du dieses Shirt trägst! Warum ist es dein Liebling? "Ist eine viel vernünftigere und offenere Sprache als" Du hast dieses Outfit seit Tagen getragen! Weißt du nicht, dass es gewaschen werden muss? "

Andernfalls kann Ihnen eine sorgfältige Beobachtung die Antworten geben, nach denen Sie suchen. Beeinträchtigtes Urteilsvermögen und / oder Kurzzeitgedächtnis tragen häufig zu dem Problem bei; Leidende können Schwierigkeiten haben, die Tage auseinander zu halten, sich daran zu erinnern, welches Outfit sie zuletzt getragen haben, Entscheidungen zu treffen oder schmutzige Kleidung von sauberen zu unterscheiden. Alternativ mögen Ihre Lieben einfach ihre Kleidung, weil sie bequem, attraktiv oder mühelos ist.

 

Wie kann ich helfen?

Als Pflegekraft müssen Sie zuerst sicher sein, dass die Wahl der Kleidung eines älteren Menschen wirklich ein Problem ist. Es ist vielleicht keine so große Sache, wenn sie nur alle paar Tage die Kleidung wechseln, besonders wenn sie damit zufrieden sind.

Tamonda hat eine große Auswahl an leicht waschbaren Kleidungsstücken; unsere stilvollen Prints eignen sich auch hervorragend zum Verstecken von kleinen Flecken.

Bestimmt suchen Sie nach einer Lösung, um Ihrem geliebten Menschen bei der persönlichen Hygiene zu helfen, und daher nicht ohne Grund die Wiederholungsoutfits sehen möchten.

Zweitens können Sie ihnen helfen, ihre eigene Gewohnheit zu verbessern.

 

Vielleicht geht es nur darum, sie zum Einkaufen zu bringen, ihren Schrank zu säubern oder zu organisieren oder Outfits für sie zu planen.

Wenn Sie kreativ werden müssen, finden Sie hier einige praktische Tipps für Senioren, die ihre Kleidung nicht oft genug wechseln oder waschen:

Kaufen Sie ihre Lieblingsbekleidungsartikel doppelt ein. Auf diese Weise kann eins gewaschen werden, während der andere getragen wird.

Für Socken und Unterwäsche gilt, je mehr desto besser!

Nehmen Sie schmutzige Kleidungsstücke, während sie schlafen, und legen Sie saubere, ähnliche Stücke an die gleiche Stelle.

Wenn sie sich entscheiden, in den gleichen Kleidern auch zu schlafen, machen Sie den oben genannten Schritt, während sie baden.

 

Haben wir wichtige Pflegetipps vergessen? Lassen Sie es uns wissen!

 

Wie immer können wir Ihnen dabei helfen, die besten Kleiderentscheidungen für Sie und Ihre Lieben zu treffen.

Rufen Sie uns  unter 04882 60 66 500 an.

 

Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen zum Thema lesen wir gerne! Schreiben Sie uns unter Kontakt oder an info@tamonda.de

 

Renate_Puehringer_-_Oesterreich   Renate PühringerDiplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Linz

"Das habe ich in meiner Zeit in Altenpflegeeinrichtungen auch beobachtet: Dass manche ihre Kleidung nur "schwer" wechseln können, auch wenn schon sichtbar Flecken drauf sind. Meist war es ein "Spargedanke", der die Menschen dazu gebracht hat, Kleidung überlang zu tragen. Auch die Hinweise darauf, dass es nichts extra kostet, die Kleidung waschen zu lassen, hat manchmal nichts gebracht.

Meine "Tricks" waren meist: "Heute ist aber Sonntag, und da zieht man sich doch mal schöner an als unter der Woche, nicht wahr?" "Heute kommt die Tochter zu Besuch und Sie werden ins Cafe runterfahren. Darf ich Ihnen die schöne Bluse und ... anziehen?" "Heute helfe ich Ihnen gerne beim Baden. Das Bett überziehe ich Ihnen auch frisch. Wollen wir ALLES frisch machen und Sie ziehen auch noch diese frischen Sachen an?" "Würden Sie - mir zuliebe - MEINE Lieblingsbluse anziehen? Die mit den rosa Blümchen gefällt mir an Ihnen so besonders gut!"

Und ich gestehe auch ganz offen: Wenn wir demente Menschen zu betreuen hatten, die ohne ersichtlichen Grund die Kleidung nicht aus den Händen geben konnten, dann haben wir manchmal die wirklich verschmutzte Kleidung in einem unbeobachteten Moment zur Wäsche gegeben. Erstens, weil es irgendwann auch für uns nicht mehr zumutbar war, dass verschwitzte Kleidung noch weiter getragen wird und zweitens, weil wir der Überzeugung waren, dass die Menschen, die vor der Demenzerkrankung auf ihr Äußeres geachtet haben, vermutlich ohne die Demenzerkrankung auch heute noch Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen würden." (08.03.2018)